Wien wartete auf Granada

„Wenn du so gscheid bist, sog warum host so an Stress? Wo brennt’s, wos soll die Hetz? Jetz moch amol longsom, dass ’s di ned zerlegt….“, singen Granada in ihrem Lied Wien wort auf di. (Das Original heißt Vienna und ist von Billy Joel.) Am dritten Adventsamstag hat die Mundart-Band in der ausverkauften Arena Wien ihre Tour mit einem großartigen Konzert beendet.

„Ich bin ganz baff“, scherzte Sänger Thomas Petritsch zum Finale der „Baff“-Tour.

„Wien wort auf di“ spielten sie nur mit Akkordeon unverstärkt mitten im Saal unter den Fans – und alle sangen lautstark mit. Sänger Thomas Petritsch natürlich mit einer Dose Ottakringer in der Hand. Fazit: Die Band rund um den Grazer Musiker (auch bekannt als Effi) ist die vielleicht sympathischste und fröhlichste der neuen „Austropop“-Bands. Weitere Granada-Hörtipps: Ottakring und Eh ok.

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Grooves aus dem Labor

Was entsteht, wenn sich sieben Musiker immer wieder zu einer Jam Session treffen? Im besten Fall eine Band  (Global Groove LAB) mit Debutalbum (I’m a Stranger). Der Bandname zeigt, worum es sich hier handelt: Musiker aus verschiedenen Nationen experimentieren wie im Labor und kombinieren verschiedene Genres, Grooves und Sprachen. Entstanden sind zwölf flotte Songs, die Balkan, Gypsy, Reggae, Funk, Klezmer und sogar Austropop vereinen. Fazit: Experiment gelungen! Am 1. Oktober findet die Albumrelease-Party beim Global Beatz Festival in der Szene Wien statt. Hörbeispiele.

„I’m a Stranger“ erscheint am 2. Oktober bei Artform Music (Hoanzl)

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.