„Tatsächlich…Liebe“ im Jazzklub

Er hat Melodien geschrieben, die fast jeder kennt: die Filmmusik zu Love Actually etwa,  zu Romeo+Julia, Moulin Rouge, The Great Gatsby, Me Before You und viele, viele mehr. Diese Woche war Craig Armstrong fast unbemerkt zu Gast in Wien. Der schottische Komponist trat als Pianist mit Streicherensemble im Porgy & Bess bei der Yellow Lounge auf. „Ich kenne Wien kaum, aber es ist eine schöne Stadt“, sagte der 58-Jährige, freute sich über den kleinen Auftritt im Jazzclub und kündigte an, danach ein paar Museen in der Stadt – wie die Secession – besuchen zu wollen.

Wunderkind, das auch boxen geht
Zu den Stars des Abends zählte auch der deutlich jüngere Daniel Lozakovich. Schon sein halbes Leben lang tritt der 16-jährige Geiger weltweit als Solist mit großen Orchestern auf. In Wien zeigte das musikalische Wunderkind sein Können mit Werken von Johann Sebastian Bach. Im Gespräch beteuerte er, nicht so viel Freizeit wie andere Jugendliche in seinem Alter zu haben. Aber auch er genießt das Leben außerhalb der Musik – beim Fußballspielen, Schach und Boxen.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

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