Essen wie bei Mama

Wer einfache Küche in einem kleinen Wiener Gasthaus sucht, der ist im Nekam‘s-Stüberl in der Nussdorferstraße bestens aufgehoben. Das Mittagsmenü schmeckt – im positiven Sinn – wie bei Mama. Heute gab es Zucchinicremesuppe und Schweinsmedaillons mit Kartoffelsalat um 7,70 Euro. Koch Christian und Barchefin Gloria unterhalten sich mit ihren Stammgästen über Neuigkeiten und Rezepte. Es gibt Zeitungen und eine Raucher-Nichtraucher-Trennung. Fazit: Nekam‘s-Stüberl ist ein Geheimtipp, der keiner bleiben sollte.

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Tischkampf im Spaghetti Western

In der Berliner Torstraße gibt es ein italienisches Restaurant mit dem Namen „Spaghetti Western.“ Wer hier im Sommer einen Tisch im Freien haben will, muss kämpfen (oder reservieren, oder rechtzeitig kommen…) Saloon-Feeling kommt nur im Innenteil des Lokals aufgrund der rustikalen Holztische auf. Die Küche ist ausgezeichnet, braucht aber bei hoher Auslastung relativ lange für die Zubereitung der Speisen. Ebenso auf die Getränke muss ungewöhnlich lange gewartet werden. Sehr gut ist der Insalata Rucola Pere – eine Schüssel Salat mit Parmesan, Peccorino und Birnen. Auch Pasta-Gerichte sind zu empfehlen, da die Soßen hausgemacht sind. Aber Achtung: Biertrinker sollten einen großen Bogen um dieses Lokal machen, denn sowohl für 0,33 als auch für 0,5 Liter gibt es jeweils nur eine Sorte zur Auswahl.

Ein Antipastiteller für eine Person um 7,50 Euro.

Ein gemischter Antipastiteller für eine Person kommt inkl. Brot auf 8,90 Euro.

Insalata Rucola Pere um 9,40 Euro.

Der Insalata Rucola Pere darf selbst mit Essig und Öl mariniert werden. (9,40 Euro)

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Ruheoase auf der Mariahilfer Straße

Wer sich hungrig auf der Mariahilfer-Straße befindet und nicht nur gut, sondern auch noch im Freien essen will, dem sei das Hoofbräu (U-Bahn-Ausgang Neubaugasse) zu empfehlen. Es liegt in einer ruhigen Seitengasse und lädt mit einem schattigen Gastgarten zum Verweilen ein. Hier kann man entspannen und schlemmen, während nebenbei die Gäste des Fitnessstudios ein- und ausgehen. Auch leichte Kost für zwischendurch wird angeboten. Ein Ceasar Salat (Hühnerstreifen, Parmesan, Brotcroutons, Sauerrahmdressing, Cocktailtomaten, Ruccola- und grüner Salat) kostet ohne Gebäck 9,80 Euro. Leider ist für den Gastgarten nur ein Kellner zuständig. Dieser ist zwar stets sehr freundlich und sehr professionell, macht sich aber auch keinen Stress – selbst wenn alle Tische besetzt sind.

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Restaurants in Ferrara

Ein Geheimtipp für Genussmenschen ist die italienische Stadt Ferrara. Besser gesagt ihre, von einer beeindruckenden Stadtmauer umgebenen, Innenstadt. Zwischen den hohen, roten Ziegelhäusern befinden sich zahlreiche enge und schattige Gassen. Diese zeichnen sich durch altes Steinpflaster und Laternen mit echten Glühbirnen aus. Lebensmüde Horden an Radfahrer teilen sich die Wege mit Fußgängern, wenigen Pizzabooten-Mofas und Smarts. (Etwas anderes mit vier Rädern passt nicht durch die Gassen!) Abseits der Sehenswürdigkeiten und Boutiquen gibt es wunderbare Restaurants. Man erkennt sie daran, dass sie erst am Abend als Restaurants erkennbar sind und vorher wie Garagen oder verlassene Häuser aussehen. Zudem bieten sie meist keine zwei Tische im Freien an, werden ab 22 Uhr von Italienern überrannt, bitten um Reservierung und verlangen für Antipasti, Prima Piatti oder eine Flasche Rotwein je 8 bis 10 Euro. Die Klos sind Klos und keine Duschen, die Wasserflaschen sind tatsächlich aus Glas und das Besteck ist – richtig – nicht aus Plastik.  Ein konkreter Restauranttipp:  Trattoria da Noemi (via Ragno 31/A, 44121 Ferrara)

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Die glückliche Sau

Mit geschätzten zwanzig Tellern in der Hand fragte mich kürzlich ein junger Kellner, ob ich „Allerlei von der Sau“ bestellt hätte. Ich fragte ganz euphorisch: „Von der glücklichen?“ Der Kellner bejahte erleichtert. Ich darauf: „Nein, tut mir Leid. Das habe ich leider nicht bestellt“. Eines der besten, wenn nicht das beste Restaurant entlang der Donau, ist der Weindlhof in Mauthausen. Selten habe ich ein so professionelles und freundliches Personal erlebt. Außerdem ist der Ausblick auf der Terrasse, speziell an einem warmen Sommerabend, ein Traum (Sonnenuntergang!). Das Essen ist grandios und wird vielversprechend auf der Speisekarte angeboten. Beispielsweise gibt es nicht einfach ein „Allerlei von der Sau“, sondern ein „Allerlei von der glücklichen Sau“. Wer also das Glück sucht, kann es bei einem Essen im Weindlhof finden.

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