Fortgehen zum Flohmarkt

Studenten, Künstler und „Bobos“ sind ja keine Frühaufsteher – daher gibt es den Mondscheinbazar in der Wiener Marx Halle, einen Nachtflohmarkt mit „Wohlfühlflair“. Für drei Euro Eintritt gibts hier viel zu sehen (von selbst gehäckelter Kleidung bis zu Designerlampen), zu hören (Konzerte und DJs) und zu genießen (laktosefreies Mango-Chicken-Curry, veganes indisches Linsen-Dal…). Fazit: Eine zielgruppengerechte Veranstaltung, die zeigt, wie entstaubt und hip ein Flohmarkt heutzutage sein kann.

Flohmarkt, Ausstellung, Konzert und Gastro - der Monscheinbazar in der Marxhalle

Flohmarkt, Ausstellung, Konzert und Gastro – der Monscheinbazar

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

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Vintage-Deko für Weihnachten

Oft sind Antiquitätengeschäfte so dunkel, unfreundlich und klein gestaltet, dass man sich gar nicht so recht hineingehen traut. Ganz anders ist das bei Catrinette in der Porzellangasse. Hier kann man ungestört stöbern, schauen und einkaufen. Im Angebot gibt es Möbel, Mode und Elektronikgeräte, die funktionieren! Auf Facebook wird stets über die neueste Altware informiert. Fazit: Die Wiener Porzellangasse ist wegen ihrer kleinen Spezialgeschäfte und Nahversorger ohnehin einen Spaziergang wert. Catrinette bietet dafür noch einen Grund mehr, wenn man originelle Geschenke für sich oder für Weihnachten sucht!

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Zeitreise in der Neubaugasse

Warum ist Wien so großartig? Weil es hier so etwas wie den Frühlingsflohmarkt in der Neubaugasse gibt. Zweimal pro Jahr verwandelt sich die rund zwei Kilometer lange Straße in ein Paradies für Schnäppchenjäger. Hier gibt es alles, was man nicht braucht, aber trotzdem gerne (wieder) haben möchte: Schallplatten, CDs, Schuhe, Antiquitäten, Bücher, Möbel, Lampen, Filmplakate und Kaffeedosen. Zwischen den Verkaufsständen gibt es auch immer wieder Livemusik und kulinarische Spezialitäten (Langos, Käse, Wurst, Stelzen,…) Morgen findet der Flohmarkt noch bis 19 Uhr statt, dann erst wieder am 26. und 27. September 2014. Fazit: Hinschauen lohnt sich, kaufen manchmal auch.

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Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Flohmarkt am Naschmarkt

Was gibt es Schöneres, als einen Antik- und Flohmarkt? Lauter Sachen, die keiner braucht, aber jeder trotzdem haben will: Blechspielzeug, Modelleisenbahnen, Vasen, Kaffeedosen, Filmhefte, Puppen, Schallplatten, Uhren, Lampen, Blechschilder, alte Fotos und Bücher. Retro ist in! Der Flohmarkt am Wiener Naschmarkt wird daher sogar bei Schlechtwetter gestürmt. Verkauft wird jeden Samstag von 6.30 bis 18 Uhr. Ein Besuch lohnt sich! (Vorsicht vor Taschendieben!)

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Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Flohmarkt und Bücheroase in Steyr

Jeden Samstag lädt Daniel Stitz von 10 bis 19 Uhr zum Bücherflohmarkt ein. Er betreibt auf 120 Quadratmetern ein kleines Antiquariat – etwas versteckt – am Grünmarkt 15 in Steyr. Viele seiner Kunden sind Sammler, Fachkundige und Pensionisten, die gerne ein bisschen reden und nachsehen kommen, ob es in ihrem Interessensgebiet neue gebrauchte Bücher gibt.
Rund 20.000 Bücher stehen zur Auswahl. Die Kosten betragen zwischen 1 und 3 Euro pro Buch.

Rund 20.000 Bücher stehen zur Auswahl. Die Kosten betragen zwischen 1 und 3 Euro pro Buch. Auch Schallplatten und DVDs werden angeboten.

„Wollen Sie einen Kaffee“, frägt Daniel Stitz einen älteren Mann, der gerade in einem Geschichtebuch blättert. Dieser schaut ein wenig überrascht, nimmt das Angebot dann aber gerne an. Mit seinem Kaffee setzt er sich auf einen bequemen Stuhl, von dem er auch einen herrlichen Blick auf die Enns hat.

Das durchschnittliche Flohmarkt-Buch kostet zwei Euro. Der Eigentümer verkauft aber nicht nur Bücher, sondern kauft auch gebrauchte Bücher an. „Aber nur Antiquitäten. Bringen Sie doch einmal einen Karton mit.“

Raritäten zu Sonderpreisen befinden sich in Extraregalen.

Raritäten zu Sonderpreisen befinden sich in Extraregalen – gleich neben der Sitzecke.

Stitz kennt viele seiner Kunden und verständigt sie am Telefon, wenn es neue Sammlerstücke gibt. Jene, die zum ersten Mal sein Antiquariat betreten verabschiedet er mit den Worten: „Auf Wiedersehen! Das nächste Mal bekommen Sie einen Rabatt.“

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch.