Restaurants in Ferrara

Ein Geheimtipp für Genussmenschen ist die italienische Stadt Ferrara. Besser gesagt ihre, von einer beeindruckenden Stadtmauer umgebenen, Innenstadt. Zwischen den hohen, roten Ziegelhäusern befinden sich zahlreiche enge und schattige Gassen. Diese zeichnen sich durch altes Steinpflaster und Laternen mit echten Glühbirnen aus. Lebensmüde Horden an Radfahrer teilen sich die Wege mit Fußgängern, wenigen Pizzabooten-Mofas und Smarts. (Etwas anderes mit vier Rädern passt nicht durch die Gassen!) Abseits der Sehenswürdigkeiten und Boutiquen gibt es wunderbare Restaurants. Man erkennt sie daran, dass sie erst am Abend als Restaurants erkennbar sind und vorher wie Garagen oder verlassene Häuser aussehen. Zudem bieten sie meist keine zwei Tische im Freien an, werden ab 22 Uhr von Italienern überrannt, bitten um Reservierung und verlangen für Antipasti, Prima Piatti oder eine Flasche Rotwein je 8 bis 10 Euro. Die Klos sind Klos und keine Duschen, die Wasserflaschen sind tatsächlich aus Glas und das Besteck ist – richtig – nicht aus Plastik.  Ein konkreter Restauranttipp:  Trattoria da Noemi (via Ragno 31/A, 44121 Ferrara)

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Urban Traffic in Enns

Freunde von erstklassigem Funk, Soul und Blues trafen sich am Wochenende in der Ennser Szenebar „Spiegl“. Dort trat die Linzer Bandformation „Urban Traffic“ auf. Die Musiker Max Grubmüller (Gitarre), Norbert Langer (Keyboard), Wolfgang Boukal (Bass) und Christian Lettner (Schlagzeug) sorgten mit Eigenkompositionen, Improvisationen und leidenschaftlichen Soli für einen groovenden Abend. Die passenden Cocktails zur Loungemusik servierte Barchef Wolf Spiegl, der mit seiner Bar in Enns eine neue Konzertlocation mit Kultpotenzial geschaffen hat. Einen kurzen Videoauschnitt vom „Urban Traffic“-Auftritt gibts hier:

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Immer wieder Österreich

Mit einem freundlichen „Tschüss“ verabschiedete sich gestern ein türkischer Fußballfan bei einem Anhänger der österreichischen Nationalmannschaft. Irritiert antwortete dieser: „Selber Tschütsch!“  Ein Fußballspiel wie das gestrige (Österreich vs. Türkei) im Ernst Happel Stadion live zu erleben kann schon was. Es ist beeindruckend, dass 47.000 Menschen jede Menge Geld dafür ausgeben, um ungeniert Fahnen schwingen zu dürfen, um einfache Texte zur Pippi-Langstrumpf-Melodie grölen zu dürfen, um sich rot-weiß-rote Irokesenperücken aufsetzen zu dürfen und natürlich um Ausländer beschimpfen zu dürfen.  Ein Fan der österreichischen Nationalmannschaft zahlt genau für diese Privilegien – für was sonst?  Aber macht ja nichts, andere zahlen Kirchensteuer.

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Chillen am Neusiedlersee

Auf der Suche nach einem Korkenzieher hatte Martin P. eine geniale Idee. Er zückte sein Handy und sagte: „Vielleicht gibt’s ja schon eine App dafür“. Seine Freundin entschied sich schließlich für die altbewährte Methode und drückte den Korken einfach in die Weinflasche. Wer für ein Wochenende abschalten will, dem sei das Burgenland empfohlen. Von Wien aus fährt man eine halbe Stunde – egal ob mit Auto oder Zug – und schon ist man in den schönsten Weinbergen, kann sich im See treiben lassen oder in einem der vielen Heurigen das Leben genießen. Ein paar Bilder aus Purbach und Breitenbrunn am Neusiedlersee gibt’s hier.

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Frauen am Grill

Jene Berufsgruppe, die am öftesten ein Gratisbuffet genießen darf, traf sich gestern Abend am Linzer Schlossberg. Der OÖ Presseclub lud zur fast schon traditionellen Nachsommernacht auf die Terrasse des  Museums. In den Gesprächen ging es um Neuigkeiten aus der Branche, aber natürlich auch ums Essen. Eine bekannte Presselady erzählte beispielsweise von ihrer letzten Grillfeier. Nicht ihr oder ein Mann kümmerte sich ums Fleisch, nein, sie selbst versuchte sich am Kugelgrill. Der Erfolg schien sich in Grenzen zu halten. „Es hat so geraucht, dass mich mein Nachbar fragte, ob ich Reifen verbrenne…“

Conquitum

Conquitum waren einer der zahlreichen Showacts bei der Nachsommernacht 2011.

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