Mit Plüschhasen auf Tour

„Wir erzählen Geschichten“, sagen Georg Höfler und Sigi Mittermayr. „Unsere Lieder sind eine Mischung aus Folk, Blues und Singer-Songwriter – und zwischendurch rennt der Schmäh.“ Die beiden Oberösterreicher sind gerade mit ihrem zweiten Album „Songs & Tales“ auf Tour und haben einige Überraschungen im Gepäck. „Bei einem Stück spielen wir zu zweit auf einer Gitarre. Das macht riesigen Spaß und der überträgt sich auf das Publikum.“

Höfler und Mittermayr im Studio

Dass Georg (r.) und Sigi (l.) mit Schlagzeuger und Bassist unterwegs sind, ist eine einmalige Geschichte. „Nach den CD-Präsentationen sind wir wieder nur zu zweit.“

Sport nach dem Studio
Das neue Album wurde in Sigis Studio in St. Stefan im Mühlviertel aufgenommen. „Nach den Aufnahmen haben wir im Nachbarhaus immer Billard gespielt. Zwei Jahre haben wir an der CD gearbeitet – wir sind also inzwischen richtig gut in Billard.“ Auch die Fangemeinde wird immer größer. Bei einem Straßenkonzert warf einmal jemand einen weißen Plüschhasen in Sigis Gitarrenkoffer. „Wir haben erst danach bemerkt, dass ein Zettel dran war – mit der Handynummer einer Dame. Angerufen haben wir nicht, aber der Plüschhase begleitet uns seither bei jedem Konzert.“

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Countryklänge aus Oberösterreich

„Railroad Ride“ heißt das Debütalbum von Georg Höfler und Sigi Mittermayr. Die beiden Oberösterreicher nehmen ihre Fans damit auf eine 45-minütige Reise in das Folk-Country-Blues-Genre mit. Sie singen ein- und zweistimmig auf Englisch und begleiten sich mit verschiedenen Gitarren. Aber auch Harmonika, Percussion, Bass und Klavier kommen zum Einsatz.

Rund um Ostern stellen die beiden Musiker ihre neue CD bei Konzerten in London vor

Zu Ostern stellen die beiden Musiker ihre CD bei Konzerten in London vor

Insgesamt hält das professionell produzierte Album zwölf Nummern bereit, die manchmal angenehm unaufgeregt und manchmal fröhlich-flott-harmonisch sind. Es wirkt zwar ein bisschen ungewohnt, wenn einem hörbar junge Stimmen Geschichten aus alten Tagen, von alten Reisen und alten Häusern erzählen („Old McLaughlin’s House“), aber das gehört zur Countrymusik ja irgendwie dazu. Außerdem werden auch mehrere „vielsaitige“ Instrumentalnummern geboten.

Fazit: Die beiden sympathischen Musiker legen sich mit ihrem Debutalbum nicht auf die Gleise, sondern gehen ihrem Erfolgszug entgegen! Ein schönes Album für gemütliche Abende! Einen Beweis dafür liefern die Hörproben.

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